Gerbera ist ein wunderschönes Produkt. Aber es ist auch ein Luxus-Artikel. Wir sind uns dessen bewusst und versuchen in unserer Betriebsführung kontinuierlich darüber nachzudenken wie wir den Einfluss auf unserer Umwelt minimieren können. 

Biologische Schädlingsbekämpfung

Wer Blumen oder Pflanzen anbaut, kommt nicht ohne Schädlingsbekämpfung aus. Wir versuchen schädliche Insekte so viel wie möglich biologisch zu bekämpfen. Dazu verteilen wir fast wöchentlich nützliche Insekten in unseren Gewächshäusern. Wir benutzen unter anderem natürliche Feinde gegen Minierfliege, weiße Fliege, Spinnmilben, Thrips und Raupen. Auf diese Weise bleibt die Population der Schädlinge viel besser auf einem niedrigen Niveau. Außerdem ist diese Art der Bekämpfung viel zukunftssicherer! Gegen natürliche Feinde tritt keine Resistenz auf und natürlich ist diese Bekämpfung besser für Mensch, Tier und Umwelt. Wenn wir trotzdem mit Chemie eingreifen, benutzen wir dazu Mittel die schonend sind für die biologischen Feinde. Die möchten wir nämlich gerne am Leben behalten!

Energie

Der Anbau unserer Gerbera kostet Energie. Vor allem in den Wintermonaten brauchen die Pflanzen Wärme und Licht. Die Elektrizität für unsere Beleuchtung produzieren wir selbst durch Wärme-Kraft-Kopplung. Wenn wir die Wärme, die dabei produziert wird, am Tag nicht brauchen, wir er gespeichert in unserem Wärmespeicher und benutzen wir ihn nachts. Bei der Stromerzeugung wird auch CO2 produziert. Dieser CO2 wird gesäubert und ebenfalls im Gewächshaus benutzt. Die Pflanzen benutzen den CO2 für die Fotosynthese und machen daraus Zucker und Sauerstoff.

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Wiederverwendung von Wasser und Düngemittel

Jeden Tag bekommen unsere Gerberapflanzen mehrmals Wasser und Düngemittel. Manchmal sogar über 10 mal am Tag. Die Pflanze benutzt davon nur ein Teil. Ungefähr die Hälfte des Wasser strömt über spezielle Gossen zurück zu unserem Wasserraum und wird hier durch UV-Strahlung desinfiziert. Dann werden neue Düngemittel zugefügt. Am nächsten Tag wird dieses Wasser wieder verwendet und fängt der Prozess wieder von vorne an. Auf diese Weise wird 100% unseres Wassers wiederverwendet und wir die Umwelt nicht durch Düngemittel belastet.

Abfall:

In unserem Betrieb trennen wir die Abfälle: Grünabfall, Papier und Pappe, Kunststoffe und Restmüll.